v9Labs
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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 27. April 2026

1. Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für Verträge über die Nutzung der KI-Use-Case-Workshop-Plattform von v9Labs GmbH i.G. zwischen v9Labs und einem Unternehmen, einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einem öffentlich-rechtlichen Sondervermögen (jeweils „Auftraggeber"). Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Verträge mit Verbrauchern werden nicht abgeschlossen.

2. Vertragsschluss und Vertragspartner

Die Darstellung der Plattform ist kein bindendes Angebot. Der Auftraggeber gibt mit Abschluss der Zahlung über Stripe Checkout ein Angebot auf Nutzung der gewählten Anzahl Sitze ab. v9Labs nimmt dieses Angebot durch Zahlungsbestätigung und Bereitstellung des Manager-Zugangs an. Vertragspartner ist v9Labs GmbH i.G., Ostfildern, Deutschland.

3. Leistungsumfang

Pro Sitz kann der Auftraggeber eine Person zu einem KI-geführten Workshop einladen. Teilnehmer beantworten Fragen eines KI-Facilitators. Nach Ende des Teilnahmefensters erstellt die Plattform eine aggregierte Auswertung mit identifizierten Use Cases, Mustern, Risiken und nächsten Schritten.

v9Labs schuldet die Bereitstellung der Plattform nach Maßgabe dieser Bedingungen. Nicht geschuldet sind die Teilnahme bestimmter Personen, eine bestimmte Antwortqualität, ein bestimmtes wirtschaftliches Ergebnis oder eine individuelle Beratung außerhalb der Plattform.

4. Preise und Zahlung

Es gilt der im Bestellformular ausgewiesene Preis von €19 pro Sitz, einmalig, zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Zahlung erfolgt über Stripe Payments Europe Ltd. v9Labs erhält keine vollständigen Karten- oder Kontodaten. Rechnungen oder Zahlungsbelege werden nach erfolgreicher Zahlung bereitgestellt, soweit sie über Stripe verfügbar sind.

5. Erstattung und Stornierung

Da die Plattform ausschließlich Unternehmern angeboten wird, besteht kein gesetzliches Verbraucher-Widerrufsrecht. v9Labs gewährt freiwillig eine vollständige Erstattung, wenn der Auftraggeber innerhalb von 14 Tagen nach Kauf storniert und noch keine Einladungen verschickt wurden.

Sobald Einladungen verschickt wurden oder ein Teilnehmer die Session begonnen hat, ist eine Erstattung ausgeschlossen, soweit nicht zwingendes Recht etwas anderes vorsieht oder v9Labs den Ausfall zu vertreten hat.

6. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass er zur Einladung der Teilnehmer berechtigt ist und dass die Nutzung der Plattform mit internen Richtlinien, Betriebsvereinbarungen und anwendbarem Datenschutzrecht vereinbar ist. Er darf nur syntaktisch gültige E-Mail-Adressen einladen und keine missbräuchlichen Massenversand-Skripte einsetzen.

Der Auftraggeber weist Teilnehmer darauf hin, keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO, Geschäftsgeheimnisse, Zugangsdaten oder sonstige vertrauliche Inhalte einzugeben, soweit diese für den Workshop nicht erforderlich sind.

7. Nutzungsgrenzen

Der Auftraggeber darf die Plattform nicht rechtswidrig, sicherheitsgefährdend oder zweckwidrig nutzen. Untersagt sind insbesondere der Versuch, Schutzmaßnahmen zu umgehen, fremde Daten auszulesen, automatisierte Last zu erzeugen oder den KI-Facilitator für Inhalte außerhalb des Workshop-Zwecks zu missbrauchen.

8. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Soweit v9Labs personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag unter /legal/dpa. Weitere Informationen stehen in der Datenschutzerklärung unter /legal/privacy.

9. Verfügbarkeit und Änderungen

v9Labs betreibt die Plattform mit angemessener Sorgfalt und nach dem Stand der Technik. Eine bestimmte Mindestverfügbarkeit oder ein Service-Level wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist. Wartung, Sicherheitsupdates und Änderungen, die Funktion, Sicherheit oder Rechtskonformität verbessern, bleiben vorbehalten, soweit sie für den Auftraggeber zumutbar sind.

10. Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, soweit in diesen Bedingungen nichts Abweichendes geregelt ist. Bei Mängeln darf v9Labs zunächst nachbessern oder eine zumutbare Ersatzlösung bereitstellen. Die Plattform verwendet KI-Systeme; fachliche Plausibilisierung und geschäftliche Entscheidungen bleiben Aufgabe des Auftraggebers.

11. Haftung

v9Labs haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet v9Labs nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine weitergehende Haftung für einfache Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz von v9Labs, soweit gesetzlich zulässig. v9Labs kann Ansprüche auch am allgemeinen Gerichtsstand des Auftraggebers geltend machen.